Sonntag, 16. September 2007

safari auf fraser island

geduld zahlt sich eben schon aus. nach einer wircklich unangenehmen regenperiode (ich hab 2 buecher gelesen und schon fast begonnen mich zu langweilen) kommt das postkartenwetter zurueck und damit zeit fuer meinen fraser island tripp.
im hostel in raninbow beach wurden wir in 11er gruppen eingeteilt, gemischt nach nationen und geschlecht. drei tage und zwei naechte werden wir gemeinsam auf fraser island rumduesen, kochen und campen.

am ersten tag musste all unser essen & trinken, unser gepaeck und die zelte auf dem auto verstaut werden. leichter gesagt als getan. nach einrm letzten briefing (nach dem segeln fuer mich das unwort des jahres) gingt's dann endlich auf richtung fraser island.
auf der insel darf man nur am strand fahren, es gibt jedoch auch wenig strassen die (sehr holperig) ins landes innere fuehren. wir sind sehr viel rumgekurft und geholpert - wir waren alle ganz begeistert!
waehrend dieser drei tage baden wir in suesswasserseen (baden am strand verboten), springen von sandduenen, sehen dingos, buddeln unser eigenes wc im busch, kochem im auto, versinken im sternenmeer, spielen frisbee, trinken kaltes bier am strand und geniessen einfach.
nun, wenn 11 personen zu sammen kommen, die sich nicht kennen, "menschelt" es natuerlich . so war das auch ein bisschen in unserer gruppe. wir waren eine tolle truppe, doch manchmal wollten zu viele zu viel verantwortung uebernehmen. ich habe dann bald einmal die verantwortung fuer das gemueseschneiden uebernommen (mein sackmesser war eh das schaerfste) und mich sonst einfach treiben lassen... ;-)

Samstag, 8. September 2007

dinner mit kangroos

und weiter geht's. ich bin mit doris, wir haben uns auf dem segeltripp kennengelernt, nach havery bay unterwegs. und das nur in englisch. dies ist wirklich nicht selbstverstaendlich: deutsche switschen fast immer auf deutsch um, sobald sie wissen, dass ich swiss german bin... (und wie es mit schweizern ist? ich habe bis jetzt nur zwei schweizer getroffen... ;-)

da wir beide ohne stress unterwegs sind beschliessen wir, eine nacht im wunderschoenen cape hilbourough nationalpark zu verbringen.
wir geniessen die letzten sonnenstrahlen (wir wissen nicht, dass es fuer mehr als 4 tage ist) und essen vor unserer kleinen suessen lila fischerhuette z'nacht mit den kangeroos. es ist gemuetllich auf dem campingplatz. wir haben genuegend zeit um zu waschen und zu lesen und wir lernen rasch unsere nachbarn kennen.
ahh, und nicht zu vergessen: bob. bob ist ein australischer rentner und hat im neuen kinofilm "australia" mit nicole kidmann mitgespielt. sein kurzer, aber aber natuerlich sehr wichtiger, part war als cowboy : "what the hell is that?!" zu sagen... ;-)
im stroemenden regen besuchen wir
town of 1770 und agnes water und landen schlussendlich in havery bay. dort trennen sich unsere wege. doris reist weiter nach brisbane und ich mache mich auf nach rainbow beach. dort wartet meine fraser island self-drive-safari auf mich - und hoffentlich besseres wetter!

sailing

reisebuero dudle hat es empfohlen und einmal an der ostkueste ist segeln zu den withsunday islands einfach pflichtprogramm!
meinen segeltripp habe ich so eingerichtet, dass ich mit ina (die ich schon in cairns & mission beach getroffen - ja, ja, man trifft schon immer mal wieder die selben leute ;-) in see stach. nach meiner unangenehmen seekrankheit-erfahrung von carins hatte ich schon recht respekt. aber, puhh... glueck gehabt, nichts dergleichen... :-)
der tripp (3 tage, 2 naechte) ging frueh um 8.30 los. der erste tag war wie im bilderbuch; blauer himmel, sonne, tolles segelwetter. leider waren die beiden naechsten tage nicht ganz so gut. am zweiten tag war es kalt und bewoelkt, am letzten tag hat es sogar geregnet. na ja, wer hat den beruemten withehaven beach schon im regen gesehen?
dank einer guten gruppe, dem wirlpool auf hook island und gutem essen ging die zeit ruedig rasch um, und ich muss bemerken, dass ich noch nie so gut geschlafen habe, wie auf dem boot. und auch das tauchen war trotz des wetters immer wieder eindruecklich. die goodbye party am letztem abend hatte es in sich... die irlaebder wissen wie man feiert...:-) dass ich nur davon ein bild habe, hat damit zu tun, dass fraeulein knuesel die digicam vergessen hatte...

dear along, so' this post is especialliy for you :-) i really enjoyed the sailing tripp, even the weather wasn't really nice (first day sunny, the rest cloudy and rainy). the group was pretty good, many germans (of course) and irish guys, so we had a lot of fun. i dived and snorkeld and we've seen wales, dolphins and biiiig turtels. unfortunately i forgot my camara... so the pic from the goodbye party is the only one...

Mittwoch, 5. September 2007

kangerus, krokodile & co.

eines der tollen erlebnisse der letzten woche war der besuch im billabong wildlive park. neben koalas und kaengerus habe ich auch viele andere tiere und tierchen des australischen kontinents kennengelernt, gesehen und hatnah erlebt. aus dem urspruenglichen vormittagsusflug wurde dann auch beinahe ein tagesausflug. auch den schlangen und den lizzards bin ich ganz nah gekommen und bin schon recht stolz darauf. und habt ihr gewusst, dass das hirn des koalas nur so gross wie in daumen ist? ;-)

der weg in den sueden

ab richtung sueden. mit uli, susi (deutsch, ihnen gehoerte das auto) und along (koreaner) verliess ich cairns letzte woche. wir beschlossen auf dem weg nach townsville abzubiegen und uns die wallmann falls anzuschauen.

so weit so gut. auf dem weg zu den falls blieb jedoch edi (das auto) roechelnd, keuchend und dampfend stehen - eine stunde vor dem eindunkln. nach der panikatakke von uli ("wir koennen doch nicht auf der lichtung am strasenrand campen; es koennte uns ja jemand ueberfahren" [wir warteten ja schon eeewig auf ein auto]) und dem uebereifrigen along (der trotz keiner ahnung an allem herumschraubte und drehte) helfen uns dann teschechische jungs weiter. puhh! die ganze aufrehgujg hat sich jedoch dann glohnt; die falls waren umwerfend!

naechster stopp magnetic island (kaeptan cook meinte die insel sei magnetisch und beeinflusse seinen kompass...). im sonnenschein wanderten wir von einer bucht zur anderen. das malerisch. leider haben wir dabei keine koalas gesehen... als ich da fast alleine an einer der buchten stand, konnte ich mir gut vorstellen, wie sich robinson cruso gefuhelt hat... ein wunderschoenter tag!

auf dem weg in den sueden war jeweils frage: wo schlafen wir? uli und susi wollten nicht auf einem campigplstz schlafen, denn das kostet ja schliesslich was... die suche, zelt aufbauen, auto umraeumen (die maedels schlafen im auto) brauchte jeweils zeit und erschien mir recht muehsam... schon bald habe ich gemerkt, dass dieses reisegespann fuer mich nicht so harmoniert und beschloss, mich in arli beach auszuklinken...