Samstag, 24. Mai 2008

canon del colca

mein tripp in den colca canyon begann frueh; um 6uhr morgens gings los richtung chivay. nach drei stunden busfahrt (inkl einer hochebene von 4800m) traffen wir in chivay ein und das gerangel um einen sitzplatz begann. wie gut, einen guide zu haben, der fuer dich um den sitzplatz kampft! die busse, vollgestopft mit touristen, locals, frauen in den tradtionellen trachten, kinder und arbeitern, brauchte weitere zwei stunden bis cabanaconde, dem start- und schlusspunkt der trekking tour in den canyon.
die naechsten drei stunden wanderten wir abwaerts (1200m), liessen uns uber natuer und die kaktusse beleren, assen kaktusfeigen, genossen die aussicht und staunten uber die schnellen und flinken einheimischen, welche uns ueberholten oder entgegen kamen. an dieser stelle ist zu erwaehnen, dass die doerfer im canyon nur zu fuss erreichbar sind und alles per muli runter oder hoch geschaft wird.
den letzten teil der wanderung, 20min steil aufwaerts, brachten wir im lichte des vollmondes hinter uns. schon fast romantisch.

tag 2 startete mit einem pancake-fruehstueck (mit schokolade :-), fuehre uns in ein kleines museum und schlussendlich zum langersehnten ziel; zur osase. nach einem verdienten bad, einem leckeren lunch und einem nickerchen gings dann aufwaerts. 3h uber 1200m steil aufwaerts. nun, da gibt es die taffen, die laufen (wie renate und dani) und die weniger taffen (oder faulen wie mich), welche sich einen muli mieten. das mulireiten jedoch, war eine sehr interessante erfahrung fuer sich... :-)

am letzten tag gings dann auf condore zu sichten. gluecklicherweise fuherten uns unsere guides zu einem kleinen aussichtspunkt, wo wir die einzigen gringos waren (ich sah danach den touristenhaufen am cruz del condor!). und tatsachlich; sobald die sonne die hoehlen der condore waermt, beginnen diese auszufliegen. und sie segelten tatsaechlich nah uber unsere kopfe - wircklich sehr beindruckend!
auf dem ruckweg nach arequipa stoppten wir nochmals in chivay, diesmal um die hot springs zu geniessen. was wir auch taten und nebenbei ein glace schleckten...
am anbend, in arequipa, trafen wir uns alle dann nochmals fuer boritos (just no reis & chicken!) und, natuerlich, ein arequipeña.