- 183,5h mit dem bus (7,64 Tage)
- 10h im zug
- 9h mit dem boot
- 2h mit dem muli
- 1,5h mit dem flugi
- jeep, taxi, localbusse, zu fuss
Freitag, 27. Juni 2008
unterwegs in suedamerika
Freitag, 20. Juni 2008
zu besuch bei den argentinischen knuessels
die zeit fliegt. die 10 tage in esperaza waren kaum ein wimpernschlag. mit der warmen herzlichkeit der argentinier wurde ich bei den knuessels empfangen und fuehlte mich schon nach einigen tagen, als waere ich bei grosseltern in den ferien. im gartenhaus der knuessels hatte ich mein eigens kleines reich - fuer mich luxus pur.
meine erwartung, das alltaeglichen leben in argentinen kennen zu lernen, kam nicht zu kurz. schon sehr bald merkte ich, wie eng und wichtig familie und freunde in argentinen sind und dass herzlichkeit, waerme, umarmungen und kuesse einfach dazugehoeren. ich lernte die ganze weite der argeninischen knuessels kennen, und auch geschwister von nestor und beatrize, cousins und freunde wurden mir vorgestelle.
ich gewoehnte mich mehr oder weniger schnell an den rhytmus des argentischen lebens; mittagessen um 1 oder 2 uhr, z'vieri um 5uhr, z'nacht um 9 uhr oder spaeter und in den ausgang geht man sicherich nicht vor halb 12. mit dem spaeten abendessen hatte ich doch ein wenig muehe. jedoch genoss ich den wein beim essen umso mehr...
obwohl nestor viel arbeiteten musste nahm er sich manchmal zeit und wir unternahmen ausfluege zusammen. so besuchten wir in seinem geburtsort eine sekundarschule, welche er mitbegruendet hat, was mich natuerlich speziell interessierte. auch haben wir eine milchverarbeitungsfabrik (ich habe da 3kg dulce de leche bekommen...hmmm!!) und eine werkstatt fuer behinderte besucht und das gesellschaftliche treiben an der promnade von paraná genossen.
aber auch das alltaegliche leben war interessant fuer mich. ich spazierte im staedtchen, ging mit den chicas von nebenan abends was trinken, liess mich als waschechte gaucha ausstaffieren und half beatrize bei den ausarbeiten und beim kochen. und natuerlich kochte ich auch einmal fuer die beiden.
zwischendurch bin ich fuer 2 tage nach rosario gefahren. eine erinnerungstraechtige kleine reise; da meine kreditkarte nicht funktionierte, hatte ich nebest dem geld fuer das hostel, gerade genug um wieder nach esperanza zu fahren... kein kaffee, kein laedele... und da ich einige tage vorher meinen fuss an der bettkante ramponiert hatte, war auch das umherlaufen in der stadt nur mehr oder weniger lustig. schlussendliche sass ich dann in santa fé auch noch einige stunden fest, da die strassen von den bauern blokiert waren - ohne geld ziemlich langweilig...!
die politische und wirtschaftliche situation war/ist natuerlich allgegegwaertig. nebst meinen kurzen feststecken in santa fe, sah ich natuerlich auch die blokaden auf den strassen und erlebte mit, wie nestor herumfahren musste, auf der suche nach benzin. ich war, wenn auch nur kurz, am pfannendeckel-protest auf dem hauptplatz in esperanza (ueberall im land waren zur selben zeitpunkt proteste) und am oeffentlichen gottesdienst (ebenfalls ueberall im land zur selben zeit). im fernsehen sind die manifestationen und die praesidenin christina fernandez de kirchner ein dauerthema. und auch unter der bevoelkerung. oft wurde bedauern geaeussert, dass ich gerade in dieser schwierigen zeit argentinien besuche und vielmals auch gefragt, wie ich als schweizerin darueber denke. natuerlich habe ich mich im internet ueber die politische situaiton informiert und nestor hat mir auch sehr geduldig erklaert, was in den letzten monaten vor sich gegangen ist. obwohl die bevoerlkerung betruebt und im allgaeglichen leben behindert ist, wird doch fast ohne gewalt demonstiert und immer wieder mal mit humor dem politikalltag entgegengesetzt. so wird es in den naechsten jahren wohle nicht viele kleine christinas geben...
meine erwartung, das alltaeglichen leben in argentinen kennen zu lernen, kam nicht zu kurz. schon sehr bald merkte ich, wie eng und wichtig familie und freunde in argentinen sind und dass herzlichkeit, waerme, umarmungen und kuesse einfach dazugehoeren. ich lernte die ganze weite der argeninischen knuessels kennen, und auch geschwister von nestor und beatrize, cousins und freunde wurden mir vorgestelle.
ich gewoehnte mich mehr oder weniger schnell an den rhytmus des argentischen lebens; mittagessen um 1 oder 2 uhr, z'vieri um 5uhr, z'nacht um 9 uhr oder spaeter und in den ausgang geht man sicherich nicht vor halb 12. mit dem spaeten abendessen hatte ich doch ein wenig muehe. jedoch genoss ich den wein beim essen umso mehr...
obwohl nestor viel arbeiteten musste nahm er sich manchmal zeit und wir unternahmen ausfluege zusammen. so besuchten wir in seinem geburtsort eine sekundarschule, welche er mitbegruendet hat, was mich natuerlich speziell interessierte. auch haben wir eine milchverarbeitungsfabrik (ich habe da 3kg dulce de leche bekommen...hmmm!!) und eine werkstatt fuer behinderte besucht und das gesellschaftliche treiben an der promnade von paraná genossen.
aber auch das alltaegliche leben war interessant fuer mich. ich spazierte im staedtchen, ging mit den chicas von nebenan abends was trinken, liess mich als waschechte gaucha ausstaffieren und half beatrize bei den ausarbeiten und beim kochen. und natuerlich kochte ich auch einmal fuer die beiden.
zwischendurch bin ich fuer 2 tage nach rosario gefahren. eine erinnerungstraechtige kleine reise; da meine kreditkarte nicht funktionierte, hatte ich nebest dem geld fuer das hostel, gerade genug um wieder nach esperanza zu fahren... kein kaffee, kein laedele... und da ich einige tage vorher meinen fuss an der bettkante ramponiert hatte, war auch das umherlaufen in der stadt nur mehr oder weniger lustig. schlussendliche sass ich dann in santa fé auch noch einige stunden fest, da die strassen von den bauern blokiert waren - ohne geld ziemlich langweilig...!
die politische und wirtschaftliche situation war/ist natuerlich allgegegwaertig. nebst meinen kurzen feststecken in santa fe, sah ich natuerlich auch die blokaden auf den strassen und erlebte mit, wie nestor herumfahren musste, auf der suche nach benzin. ich war, wenn auch nur kurz, am pfannendeckel-protest auf dem hauptplatz in esperanza (ueberall im land waren zur selben zeitpunkt proteste) und am oeffentlichen gottesdienst (ebenfalls ueberall im land zur selben zeit). im fernsehen sind die manifestationen und die praesidenin christina fernandez de kirchner ein dauerthema. und auch unter der bevoelkerung. oft wurde bedauern geaeussert, dass ich gerade in dieser schwierigen zeit argentinien besuche und vielmals auch gefragt, wie ich als schweizerin darueber denke. natuerlich habe ich mich im internet ueber die politische situaiton informiert und nestor hat mir auch sehr geduldig erklaert, was in den letzten monaten vor sich gegangen ist. obwohl die bevoerlkerung betruebt und im allgaeglichen leben behindert ist, wird doch fast ohne gewalt demonstiert und immer wieder mal mit humor dem politikalltag entgegengesetzt. so wird es in den naechsten jahren wohle nicht viele kleine christinas geben...
Donnerstag, 5. Juni 2008
eine millionaerin in paraguay
nach zwei tagen am strand von arica machten becky und ich uns, mit der indiana jones meleody im ohr, auf nach salta. salta zeigte sich von seiner unfreundlichen, kalten und bewoelkten seite und da becky nach salta zurueckkehren wuerde, verweilten wir nur kurz.
das erhoffte sonnige wetter fanden wir aber auch nicht in port iguazu. trotzdem hochmotiviert fuhren wir am ersten tag zur brasilianischen seite, aber zu unserer enttaeuschung hielt der bus nicht an der brasilianischen immigration - also kein stempel im pass von brasilien!
wie auch immer, die faelle waren beeindruckend und noch einmal viel mehr am naechsten tag von der argentinischen seite.
ein letztes mal kochten becky und ich pasta und feierten mit viel wein abschied. im ersten moment war es fuer mich nicht ganz einfach nach diesen zwei wochen mit becky alleine weiterzureisen. doch ich weiss ja aus erfahrung, dass mann schnell wieder in den trott kommt.
da ich mich mit den argeninischen knuessels am 8.juni treffen werde, reicht die zeit um den sueden von paraquay zu erkunden. schon an der grenze zu paraquay wird klar, dass es hier wieder anders zu und her geht. alles scheint chaotisch und organisiert in einer eingenen weise und strassenhaendler beleben wieder die strassen. die immigration dann endlich gefunden, sind ganze zwei andere touisten an der grenzkontrolle und der hombre hinter scheibe vermittelt den eindruck, gringos ueberhaupt nicht zu moegen.
mein grund in ciudat del est zu verweilen war der staudamm itaipú. ich war doch recht beeindruckt vom zweitgroessten staudamm der welt und dem hydroelecric-projekt, welches paraguay und brasilien zusammen auf die beine gestellt haben.
nach einer 5stundigen fahrt und drei unglaublich schlechten filmen aber mit vielfaeltigen eindruecken von der paraguyaischen landschaft, kam ich dann in asuncíon, der hauptstadt an. es ist nicht ganz einfach das leben und die art der leute hier zu beschreiben. es ist wohl eine mischung zwischen brasilien, argentinien und ein bisschen boliven. auch noch ungewohnt ist die waehrung. man fuehlt sich ja schon ziemlich reich, wenn man eine million guaraní abhebt... was dann ungefaehr 260 schweizer franken sind :-)
morgen mache ich mich dann auf nach encarnación im sueden des landes und am freitag nach santa fé. ich bin doch voller hoffnung, dass ich im fussballverrueckten argentinien ein oertchen finde, wo ich das em-eroeffnungsspiel mitverfolgen kann... hopp schwiiz!!
das erhoffte sonnige wetter fanden wir aber auch nicht in port iguazu. trotzdem hochmotiviert fuhren wir am ersten tag zur brasilianischen seite, aber zu unserer enttaeuschung hielt der bus nicht an der brasilianischen immigration - also kein stempel im pass von brasilien!
wie auch immer, die faelle waren beeindruckend und noch einmal viel mehr am naechsten tag von der argentinischen seite.
ein letztes mal kochten becky und ich pasta und feierten mit viel wein abschied. im ersten moment war es fuer mich nicht ganz einfach nach diesen zwei wochen mit becky alleine weiterzureisen. doch ich weiss ja aus erfahrung, dass mann schnell wieder in den trott kommt.
da ich mich mit den argeninischen knuessels am 8.juni treffen werde, reicht die zeit um den sueden von paraquay zu erkunden. schon an der grenze zu paraquay wird klar, dass es hier wieder anders zu und her geht. alles scheint chaotisch und organisiert in einer eingenen weise und strassenhaendler beleben wieder die strassen. die immigration dann endlich gefunden, sind ganze zwei andere touisten an der grenzkontrolle und der hombre hinter scheibe vermittelt den eindruck, gringos ueberhaupt nicht zu moegen.
mein grund in ciudat del est zu verweilen war der staudamm itaipú. ich war doch recht beeindruckt vom zweitgroessten staudamm der welt und dem hydroelecric-projekt, welches paraguay und brasilien zusammen auf die beine gestellt haben.
nach einer 5stundigen fahrt und drei unglaublich schlechten filmen aber mit vielfaeltigen eindruecken von der paraguyaischen landschaft, kam ich dann in asuncíon, der hauptstadt an. es ist nicht ganz einfach das leben und die art der leute hier zu beschreiben. es ist wohl eine mischung zwischen brasilien, argentinien und ein bisschen boliven. auch noch ungewohnt ist die waehrung. man fuehlt sich ja schon ziemlich reich, wenn man eine million guaraní abhebt... was dann ungefaehr 260 schweizer franken sind :-)
morgen mache ich mich dann auf nach encarnación im sueden des landes und am freitag nach santa fé. ich bin doch voller hoffnung, dass ich im fussballverrueckten argentinien ein oertchen finde, wo ich das em-eroeffnungsspiel mitverfolgen kann... hopp schwiiz!!
Abonnieren
Posts (Atom)




















